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MedWaveImage: Austausch in Deutschland

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GA-Meeting in Ilmenau: Prototypen auf dem Weg zu klinischen Tests.

Das General Assembly Meeting des europäischen Projekts, an dem EPF als industrieller und technologischer Partner sowie als Leiter des Work Package 2 (WP2) zur Entwicklung der mechanischen Komponenten der Prototypen beteiligt ist, fand an der Technischen Universität Ilmenau (Thüringen, Deutschland) statt.

Das Treffen bot allen Konsortialpartnern eine wichtige Gelegenheit zum Austausch über den aktuellen Entwicklungsstand der drei von dem Politecnico di Torino (POLITO), der Technischen Universität Ilmenau (TUIL) und der Czech Technical University (CTU) entwickelten Geräte. Im Mittelpunkt standen dabei die bisher identifizierten Herausforderungen sowie die noch erforderlichen Aktivitäten vor dem Beginn der klinischen Testphase in Krankenhäusern, die für Ende 2026 vorgesehen ist.

Auf Einladung von Professor Marko Helbig von der TU Ilmenau sowie des Unternehmens Ilmsens GmbH, dem Technologiepartner des Projekts für die Entwicklung elektronischer Systeme zur Verarbeitung der Antennensignale, hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, die Labore und Forschungseinrichtungen des Unternehmens zu besichtigen und sich über die neuesten im Projekt eingesetzten technologischen Lösungen zu informieren.

Während des Meetings präsentierte EPF die im Rahmen von WP2 erzielten Ergebnisse und stellte die technologischen Innovationen vor, die bei der Entwicklung des Prototyps für das Politecnico di Torino umgesetzt wurden. Dieser hat inzwischen eine Konfiguration erreicht, die der im Projekt vorgesehenen Endversion sehr nahekommt.

Parallel dazu befinden sich die Arbeiten zur Analyse der Bilder aus der ersten Labor-Testkampagne in der Abschlussphase. Diese stellen einen wesentlichen Schritt zur Validierung der Systemleistung und zur Vorbereitung der nächsten experimentellen Phasen dar.

Die Generalversammlung bot außerdem die Gelegenheit, über die zukünftige Entwicklung des Projekts und seine potenziellen Anwendungsfelder zu diskutieren. Dabei wurde das Interesse des Konsortiums an weiteren technologischen Fortschritten und Möglichkeiten des Technologietransfers in die Industrie erneut bekräftigt.

Zum Programm gehörte zudem eine von Professor Mouad Addad geleitete Schulungseinheit zur Analyse von SSTDR-Ergebnissen, die mit einer alternativen Hardwarelösung von Keysight erzielt wurden. Die Veranstaltung bot den Projektpartnern wertvolle technische und methodische Einblicke.

Das Treffen in Ilmenau unterstrich einmal mehr den Wert der internationalen Zusammenarbeit zwischen Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen – ein entscheidender Faktor, um technologische Innovationen in konkrete Lösungen für zukünftige klinische Anwendungen zu überführen.